Da arbeitet man so nichts böses ahnend vor sich hin und dann;
Ich stand heute morgen, wie es sich laut meinem Chef für einen guten Arbeitnehmer gehört, pünktlich an meinem Arbeitsplatz und wollte Proben, die Analysiert werden sollen, zentrifugieren (kurze Erklärung: eine Zentrifuge ist ein Metall-/Plastikkasten, in den ein Rotor eingebaut ist, der sich bei hohen Geschwindigkeiten dreht und mit deren Hilfe man unterschiedlich dichte Stoffe trennen kann). Ich wollte also jenes welche Gerät benutzen, stelle meine Proben hinein und drücke auf den Startknopf. Alles läuft wie es soll: 910 Umdrehungen pro Minute, die eingebaute Uhr zählt herunter, die Proben scheinen im Gleichgewicht zu sein - super! Doch dann - anstatt das, nachdem die Zeit abgelaufen ist, die Zentrifuge herunter fährt, erhöht sie die Geschwindigkeit auf 6200 Umdrehungen pro Minute und weigert sich anzuhalten. Auch mehrmaliges Drücken des Stoppknopfes lassen sie völlig unbeeindruckt!
Ich also den nächstbesten Kollegen gefragt - nein, damit arbeitet er nicht, da hat er keine Ahnung von. Aber vielleicht die Kollegin neben an? - Hm, nicht da! Mir stand der Schweiß auf der Stirn! Einer der Chefs - nein, der hat sein Schild an der Tür, dass er nicht gestört werden möchte - egal...
Und - er hat irgendwie einen besseren Draht zu meiner Zentrifuge gehabt und konnte sie zum anhalten bewegen... Und - ich hatte Glück. Die Gefäße in denen meine Proben waren sind zwar am unteren Ende platt gedrückt, aber die Probe war noch drin. Die Ausgleichgewichte konnte ich allerdings alle wegschmeißen. Die waren einfach nicht mehr zu retten.
Ach - und noch eine Neuigkeit... Wir haben eine neue Schwangere...
Donnerstag, 24. Januar 2008
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